Fleckenmatrix Rohdaten

Tomatenflecken entfernen: Ketchup, Curry & Kleidung

Geprüft 24.09.20269 Materialien3 QuellenChemie: Lycopin (Carotinoid) und Curcumin – beide fettlöslich und lichtempfindlich – plus Zucker und Fett

Das Wichtigste in Kürze

Tomate, Ketchup und Curry färben mit fettlöslichen Farbstoffen (Lycopin, Curcumin) und bringen Fett und Zucker mit. Zuerst Spülmittel oder Gallseife einarbeiten, danach den Farbrest mit Sauerstoffbleiche oder – vor allem bei Curry – Sonnenlicht behandeln. Bei Wolle und Seide ist Sauerstoffbleiche tabu; dort nur vorsichtig tupfen und vorher testen.

Welche Methode auf welchem Material: die Ampel

MaterialEmpfehlungZeitWeitere Methoden
KleidungAbsorber30–60 MinutenKalt spülenSpülmittelGallseifeO₂-BleicheSonne & Luft
Weiße WäscheAbsorber30–60 MinutenKalt spülenSpülmittelGallseifeO₂-BleicheSonne & Luft
JeansAbsorber30–60 MinutenKalt spülenSpülmittelGallseifeO₂-BleicheSonne & Luft
Wolle/SeideAbsorber30–60 MinutenKalt spülenSpülmittelGallseifeO₂-BleicheSonne & Luft
SynthetikAbsorber30–60 MinutenKalt spülenSpülmittelGallseifeO₂-BleicheSonne & Luft
TeppichAbsorber30–60 MinutenSpülmittelPolsterschaumFachreinigung
PolsterAbsorber30–60 MinutenSpülmittelPolsterschaumFachreinigung
MatratzeAbsorber30–60 MinutenSpülmittelPolsterschaumFachreinigung
LederAbsorber30–60 MinutenSpülmittelFachreinigung

Regel für Ketchup-, Tomaten- & Curryflecken: Fettlöser zuerst (Spülmittel/Gallseife), Farbrest mit Sauerstoffbleiche oder UV-Licht; Curcumin bleicht in der Sonne aus.

Warum Tomate, Ketchup und Curry so hartnäckig sind

Tomatensoße, Ketchup und Curry färben so hartnäckig, weil ihre Farbe aus fettlöslichen Farbstoffen stammt: bei Tomate vor allem aus dem Carotinoid Lycopin, bei Curry aus Curcumin, dem gelben Farbstoff der Kurkuma. Weil sie sich in Fett lösen, ziehen sie zusammen mit dem Öl aus Soße oder Currypaste tief in die Faser ein; Wasser allein bewegt sie kaum. Deshalb braucht es zwei Schritte: zuerst einen Fettlöser wie Spülmittel oder Gallseife, der Fett und Zucker aus der Faser löst, danach – falls noch ein Farbschatten bleibt – Sauerstoffbleiche oder Sonnenlicht. Beide Farbstoffe sind lichtempfindlich, UV-Strahlung baut sie ab; bei Curry sieht man das besonders deutlich.

Nicht erschrecken, wenn ein Curryfleck beim Einseifen rötlich wird: Curcumin wechselt mit dem pH-Wert die Farbe und reagiert auf Seife oder Waschlauge mit einem Rotton. Das ist derselbe Farbstoff, kein neuer Fleck – ausspülen und wie beschrieben weiterbehandeln.

Baumwolle & Mischgewebe (Kleidung)

Frisch: Reste vorsichtig mit Küchenpapier aufnehmen, dann von der Rückseite kalt ausspülen und einen Tropfen Spülmittel oder Gallseife einarbeiten, 10–15 Minuten einwirken lassen und bei 30–40 °C waschen. Eingetrocknet: Gallseife einreiben, 10–30 Minuten wirken lassen und bei farbechter Ware zusätzlich Sauerstoffbleiche 1–6 Stunden bei 40–60 °C einweichen; bei Curryflecken hilft danach zusätzliches Trocknen in der Sonne, das UV-Licht baut das Curcumin weiter ab. Typischer Fehler: gleich heiß waschen, ohne Fett und Zucker vorher zu lösen – das fixiert Fleck und Farbe zusätzlich. Bleibt nach zwei Durchgängen ein Schatten, hilft nur noch die Fachreinigung.

Weiße Baumwolle (Kochwäsche)

Wie bei bunter Baumwolle lösen Spülmittel oder Gallseife zuerst das Fett, danach folgt Sauerstoffbleiche gegen den Farbrest – weiße Wäsche verträgt dabei auch höhere Waschtemperaturen. Zum Einweichen die Sauerstoffbleiche in 40–60 °C warmem Wasser lösen und das Textil bis zu sechs Stunden darin lassen. Bei eingetrockneten Flecken zusätzlich feucht in die Sonne legen: UV-Licht baut Lycopin und vor allem Curcumin sichtbar ab und holt auch alte, gelb-orange Curryschatten heraus. Typischer Fehler: gleich heiß waschen, ohne vorher Fett und Zucker zu lösen – das setzt Fleck und Farbe im Gewebe fest. Bleibt nach zwei Durchgängen ein Schatten, hilft nur noch die Fachreinigung.

Jeans (Denim)

Kalt ausspülen, dann Spülmittel oder Gallseife direkt auf den Fleck geben, nicht reiben – sonst blutet das Indigo aus und hinterlässt helle Stellen. Bei eingetrockneten Flecken hilft Sauerstoffbleiche gegen den Farbrest, bei Jeans aber nur mit Vorsicht: immer zuerst an einer verdeckten Naht testen. Feuchtes Trocknen in der Sonne wirkt zusätzlich gegen Curry-Curcumin; legen Sie dafür die Fleckstelle ins Licht und nicht länger als nötig, damit das Indigo daneben nicht ausbleicht. Typischer Fehler: die Fleckstelle beim Einreiben stark bearbeiten oder gleich heiß waschen – beides fixiert Fett und Farbe zusätzlich. Bleibt trotz zweimaliger Behandlung ein Rand, ist eine professionelle Reinigung sicherer als weiteres Experimentieren.

Wolle & Seide

Bei tierischen Fasern ist größte Vorsicht nötig: Reste zuerst trocken abtupfen. Kaltes Wasser, ein Spritzer Spülmittel oder kurz Gallseife dürfen Sie nur vorsichtig einsetzen und vorher an einer verdeckten Stelle testen, dabei nicht reiben und nicht einweichen. Sauerstoffbleiche ist hier tabu, sie greift die Eiweißfaser an. Auch anschließendes Trocknen gegen Curry-Curcumin nur im Schatten und nach Test an verdeckter Stelle, denn direktes Licht bleicht Wolle und Seide selbst sichtbar aus. Typischer Fehler: wie bei Baumwolle zur Sauerstoffbleiche greifen – das schädigt die Faser dauerhaft. Bleibt nach vorsichtigem Tupfen ein Schatten, ist die Fachreinigung die einzig sichere Option.

Polyester & Funktionskleidung

Wie bei Baumwolle wirken Spülmittel und Gallseife zuverlässig gegen Fett und Zucker, allerdings nur bis 40 °C – höhere Temperaturen setzen Membranen und Elasthan zu. Sauerstoffbleiche gegen den Farbrest nur mit Vorsicht einsetzen und vorher an einer verdeckten Stelle testen, da manche Beschichtungen empfindlich reagieren. Feuchtes Trocknen in der Sonne hilft zusätzlich gegen Curry-Curcumin und ist bei Synthetik unbedenklich. Typischer Fehler: über 40 °C waschen, um den Fleck schneller zu lösen – das schadet Membran und Elasthan, ohne den Farbstoff besser herauszuholen. Bleibt ein Schatten, hilft ein zweiter Durchgang mit Fettlöser und danach Sonne.

Teppich

Reste sofort mit Küchenpapier von außen nach innen aufnehmen, nie reiben – das drückt Fett und Farbstoff tiefer in die Fasern. Ein Spritzer Spülmittel kann den Fettanteil lösen, aber nur vorsichtig und vorher an unauffälliger Stelle getestet, ohne den Teppich zu durchnässen. Bei eingetrockneten oder größeren Flecken ist ein Teppich- und Polsterschaum nach Herstellerangabe die zuverlässigere Wahl. Anders als bei Kleidung hilft hier kein Sonnenlicht gegen den Curry-Farbstoff, da sich ein Teppich nicht feucht zum Trocknen in die Sonne legen lässt. Typischer Fehler: den Fleck einreiben oder großflächig mit Wasser nachspülen – beides vergrößert den Fleck und riskiert Schimmel im Rücken. Reicht das Tupfen nicht, ist die Fachreinigung angezeigt.

Sofa & Polster

Wie beim Teppich: erst Reste mit Küchenpapier aufnehmen, nie reiben. Danach das Pflegeetikett prüfen: Ein Spritzer Spülmittel auf einem Tuch löst den Fettanteil, aber nur vorsichtig betupft und vorher an einer verdeckten Stelle getestet. Für eingetrocknete Reste ist Polsterschaum nach Herstellerangabe die schonendere Wahl. Sonnenlicht gegen den Curry-Farbstoff scheidet hier aus, da sich Polster nicht durchfeuchtet in die Sonne legen lässt. Typischer Fehler: den ganzen Bezug durchnässen, damit entstehen erst recht Ränder. Trocknet der Fleck ein, ohne zu verschwinden, ist die Fachreinigung sinnvoller als weiteres Nachbehandeln.

Matratze

Auch hier zuerst mit trockenem Tuch oder Küchenpapier so viel Soße und Fett wie möglich aufnehmen. Spülmittel nur sparsam auf ein Tuch geben und den Fleck damit betupfen, vorher an einer verdeckten Stelle testen – nie direkt auf die Matratze, denn der Kern trocknet nur sehr langsam. Für größere oder eingetrocknete Flecken ist Polsterschaum die schonendere Wahl. Typischer Fehler: die Matratze wieder beziehen, bevor die behandelte Stelle vollständig getrocknet ist – das begünstigt Schimmel im Kern. Bleibt ein Fleck, ist eine professionelle Matratzenreinigung sicherer als weiteres Nachbehandeln.

Leder & Wildleder

Leder verträgt kaum Nassbehandlung: Reste zuerst trocken mit Küchenpapier abnehmen, ohne zu verreiben. Ein leicht mit Spülmittel angefeuchtetes Tuch kann den Fettanteil vorsichtig lösen, aber nur an einer verdeckten Stelle vorab getestet und ohne das Leder zu durchnässen. Ein für Leder geeigneter Reinigungsschaum ist die schonendere Option für hartnäckige Reste. Sonnenlicht gegen den Curry-Farbstoff ist bei Leder keine Option, Feuchtigkeit und direkte Sonne können das Material zusätzlich schädigen. Typischer Fehler: mit Wasser oder Spülmittel schrubben – das hinterlässt bleibende Ränder. Bei Rauleder, Wildleder oder größeren Flecken bringt nur die Fachreinigung ein sicheres Ergebnis.

Frisch oder eingetrocknet: der Unterschied

Ein frischer Tomaten-, Ketchup- oder Curryfleck lässt sich meist schon mit Abtupfen und einem Fettlöser wie Spülmittel oder Gallseife fast vollständig lösen, weil sich Fett, Zucker und Farbstoff noch nicht fest mit der Faser verbunden haben. Ist der Fleck einmal eingetrocknet, hat sich der Farbstoff fest in der Faser eingelagert – dann reicht der Fettlöser allein nicht mehr, sondern es braucht zusätzlich Sauerstoffbleiche oder, bei waschbaren Textilien, feuchtes Trocknen in der Sonne gegen den Farbrest. Bei Curry bleibt nach dem Fettlöser oft ein gelber Schatten; gegen ihn hilft auf waschbaren Textilien am besten Sonnenlicht. Rechnen Sie bei alten Flecken mit mehreren Behandlungsschritten statt einem, und testen Sie Sauerstoffbleiche oder Sonne bei empfindlichen Materialien immer zuerst an einer verdeckten Stelle.

Schritt für Schritt: alle Methoden je Material

Baumwolle & Mischgewebe (Kleidung)

Pflegeetikett prüfen; Bunt bei 30–40 °C, Sauerstoffbleiche nur farbecht.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

sicherKaltes Wasser (spülen/ausdrücken)2–5 Minuten

Mittel: Leitungswasser unter 30 °C

  1. 1Fleck von der Rückseite unter kaltem Wasser ausspülen, bis kein Farbstoff mehr austritt.
  2. 2Nicht warm spülen: Wärme fixiert Farbstoffe (und bei Eiweißflecken das Eiweiß) zusätzlich in der Faser.
  3. 3Danach normal waschen.

Risiko: Bei nicht waschbaren Materialien nur tupfen.

sicherSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

sicherGallseife10–30 Minuten

Mittel: Feste oder flüssige Gallseife (Rindergalle + Kernseife)

  1. 1Fleck anfeuchten, Gallseife einreiben oder auftragen.
  2. 210–30 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
  3. 3Mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Kann bei sehr empfindlichen Farben aufhellen; bei Seide/Wolle nur kurz und ohne Reiben.

Mehr zum Mittel: Gallseife: Wirkung, Anwendung & Einwirkzeit

sicherSauerstoffbleiche (Natriumpercarbonat)1–6 Stunden

Mittel: Sauerstoffbleiche-Pulver oder Fleckensalz

  1. 11–2 EL in warmem Wasser (40–60 °C) lösen.
  2. 2Textil 1–6 Stunden einweichen oder Fleck betupfen.
  3. 3Gründlich ausspülen und waschen.

Risiko: Nur farbechte Textilien; nicht auf Wolle, Seide, Leder.

sicherLüften & Sonnenlicht2–6 Stunden

Mittel: UV-Licht, frische Luft

  1. 1Nach der Reinigung feucht in die Sonne legen.
  2. 2UV bleicht organische Reste (Rotwein, Stockflecken, Vergilbung) nach.

Risiko: Farben können ausbleichen; Wolle/Seide nur im Schatten.

Weiße Baumwolle (Kochwäsche)

Chlorbleiche nur reine Baumwolle ohne Elasthan; vergilbt bei Überdosierung.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

sicherKaltes Wasser (spülen/ausdrücken)2–5 Minuten

Mittel: Leitungswasser unter 30 °C

  1. 1Fleck von der Rückseite unter kaltem Wasser ausspülen, bis kein Farbstoff mehr austritt.
  2. 2Nicht warm spülen: Wärme fixiert Farbstoffe (und bei Eiweißflecken das Eiweiß) zusätzlich in der Faser.
  3. 3Danach normal waschen.

Risiko: Bei nicht waschbaren Materialien nur tupfen.

sicherSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

sicherGallseife10–30 Minuten

Mittel: Feste oder flüssige Gallseife (Rindergalle + Kernseife)

  1. 1Fleck anfeuchten, Gallseife einreiben oder auftragen.
  2. 210–30 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
  3. 3Mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Kann bei sehr empfindlichen Farben aufhellen; bei Seide/Wolle nur kurz und ohne Reiben.

Mehr zum Mittel: Gallseife: Wirkung, Anwendung & Einwirkzeit

sicherSauerstoffbleiche (Natriumpercarbonat)1–6 Stunden

Mittel: Sauerstoffbleiche-Pulver oder Fleckensalz

  1. 11–2 EL in warmem Wasser (40–60 °C) lösen.
  2. 2Textil 1–6 Stunden einweichen oder Fleck betupfen.
  3. 3Gründlich ausspülen und waschen.

Risiko: Nur farbechte Textilien; nicht auf Wolle, Seide, Leder.

sicherLüften & Sonnenlicht2–6 Stunden

Mittel: UV-Licht, frische Luft

  1. 1Nach der Reinigung feucht in die Sonne legen.
  2. 2UV bleicht organische Reste (Rotwein, Stockflecken, Vergilbung) nach.

Risiko: Farben können ausbleichen; Wolle/Seide nur im Schatten.

Jeans (Denim)

Indigo blutet aus: Reibung und Bleiche erzeugen helle Stellen. Auf links waschen.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

sicherKaltes Wasser (spülen/ausdrücken)2–5 Minuten

Mittel: Leitungswasser unter 30 °C

  1. 1Fleck von der Rückseite unter kaltem Wasser ausspülen, bis kein Farbstoff mehr austritt.
  2. 2Nicht warm spülen: Wärme fixiert Farbstoffe (und bei Eiweißflecken das Eiweiß) zusätzlich in der Faser.
  3. 3Danach normal waschen.

Risiko: Bei nicht waschbaren Materialien nur tupfen.

sicherSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

sicherGallseife10–30 Minuten

Mittel: Feste oder flüssige Gallseife (Rindergalle + Kernseife)

  1. 1Fleck anfeuchten, Gallseife einreiben oder auftragen.
  2. 210–30 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
  3. 3Mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Kann bei sehr empfindlichen Farben aufhellen; bei Seide/Wolle nur kurz und ohne Reiben.

Mehr zum Mittel: Gallseife: Wirkung, Anwendung & Einwirkzeit

Vorsicht – vorher testenSauerstoffbleiche (Natriumpercarbonat)1–6 Stunden

Mittel: Sauerstoffbleiche-Pulver oder Fleckensalz

  1. 11–2 EL in warmem Wasser (40–60 °C) lösen.
  2. 2Textil 1–6 Stunden einweichen oder Fleck betupfen.
  3. 3Gründlich ausspülen und waschen.

Risiko: Nur farbechte Textilien; nicht auf Wolle, Seide, Leder.

sicherLüften & Sonnenlicht2–6 Stunden

Mittel: UV-Licht, frische Luft

  1. 1Nach der Reinigung feucht in die Sonne legen.
  2. 2UV bleicht organische Reste (Rotwein, Stockflecken, Vergilbung) nach.

Risiko: Farben können ausbleichen; Wolle/Seide nur im Schatten.

Wolle & Seide

Enzyme (Protease) greifen Eiweißfasern an; Wärme schadet – heißes Spülen und der Trockner lassen Wolle verfilzen, Bügelhitze kann Wolle und Seide verfärben; Waschgang nur kalt/lauwarm bis 30 °C; nie reiben. Im Zweifel Reinigung.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

Vorsicht – vorher testenKaltes Wasser (spülen/ausdrücken)2–5 Minuten

Mittel: Leitungswasser unter 30 °C

  1. 1Fleck von der Rückseite unter kaltem Wasser ausspülen, bis kein Farbstoff mehr austritt.
  2. 2Nicht warm spülen: Wärme fixiert Farbstoffe (und bei Eiweißflecken das Eiweiß) zusätzlich in der Faser.
  3. 3Danach normal waschen.

Risiko: Bei nicht waschbaren Materialien nur tupfen.

Vorsicht – vorher testenSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

Vorsicht – vorher testenGallseife10–30 Minuten

Mittel: Feste oder flüssige Gallseife (Rindergalle + Kernseife)

  1. 1Fleck anfeuchten, Gallseife einreiben oder auftragen.
  2. 210–30 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
  3. 3Mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Kann bei sehr empfindlichen Farben aufhellen; bei Seide/Wolle nur kurz und ohne Reiben.

Mehr zum Mittel: Gallseife: Wirkung, Anwendung & Einwirkzeit

nicht anwendenSauerstoffbleiche (Natriumpercarbonat)1–6 Stunden

Mittel: Sauerstoffbleiche-Pulver oder Fleckensalz

  1. 11–2 EL in warmem Wasser (40–60 °C) lösen.
  2. 2Textil 1–6 Stunden einweichen oder Fleck betupfen.
  3. 3Gründlich ausspülen und waschen.

Risiko: Nur farbechte Textilien; nicht auf Wolle, Seide, Leder.

Vorsicht – vorher testenLüften & Sonnenlicht2–6 Stunden

Mittel: UV-Licht, frische Luft

  1. 1Nach der Reinigung feucht in die Sonne legen.
  2. 2UV bleicht organische Reste (Rotwein, Stockflecken, Vergilbung) nach.

Risiko: Farben können ausbleichen; Wolle/Seide nur im Schatten.

Polyester & Funktionskleidung

Lösungsmittel lösen Membranen und Beschichtungen; keine Weichspüler; niedrige Temperatur.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

sicherKaltes Wasser (spülen/ausdrücken)2–5 Minuten

Mittel: Leitungswasser unter 30 °C

  1. 1Fleck von der Rückseite unter kaltem Wasser ausspülen, bis kein Farbstoff mehr austritt.
  2. 2Nicht warm spülen: Wärme fixiert Farbstoffe (und bei Eiweißflecken das Eiweiß) zusätzlich in der Faser.
  3. 3Danach normal waschen.

Risiko: Bei nicht waschbaren Materialien nur tupfen.

sicherSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

sicherGallseife10–30 Minuten

Mittel: Feste oder flüssige Gallseife (Rindergalle + Kernseife)

  1. 1Fleck anfeuchten, Gallseife einreiben oder auftragen.
  2. 210–30 Minuten einwirken lassen (nicht antrocknen lassen).
  3. 3Mit lauwarmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Kann bei sehr empfindlichen Farben aufhellen; bei Seide/Wolle nur kurz und ohne Reiben.

Mehr zum Mittel: Gallseife: Wirkung, Anwendung & Einwirkzeit

Vorsicht – vorher testenSauerstoffbleiche (Natriumpercarbonat)1–6 Stunden

Mittel: Sauerstoffbleiche-Pulver oder Fleckensalz

  1. 11–2 EL in warmem Wasser (40–60 °C) lösen.
  2. 2Textil 1–6 Stunden einweichen oder Fleck betupfen.
  3. 3Gründlich ausspülen und waschen.

Risiko: Nur farbechte Textilien; nicht auf Wolle, Seide, Leder.

sicherLüften & Sonnenlicht2–6 Stunden

Mittel: UV-Licht, frische Luft

  1. 1Nach der Reinigung feucht in die Sonne legen.
  2. 2UV bleicht organische Reste (Rotwein, Stockflecken, Vergilbung) nach.

Risiko: Farben können ausbleichen; Wolle/Seide nur im Schatten.

Teppich

Nur tupfen, nie reiben oder durchnässen (Rückenkleber, Schimmelgefahr). Von außen nach innen arbeiten. Alle Flecken auf Teppich →

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

Vorsicht – vorher testenSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

Vorsicht – vorher testenPolster-/Teppichreiniger (Schaum)15–30 Minuten

Mittel: Teppich- oder Polsterschaum laut Pflegecode

  1. 1An verdeckter Stelle testen.
  2. 2Schaum auftragen, einwirken lassen (Herstellerangabe), abtupfen oder absaugen.
  3. 3Vollständig trocknen lassen.

Risiko: Pflegecode S: nur Lösungsmittelreiniger; X: nur absaugen.

sicherProfessionelle Reinigung

Mittel: Textilreinigung / Polsterreiniger

  1. 1Fleck nicht selbst behandeln, nur trocken abnehmen.
  2. 2Fleckenart und -alter nennen.

Risiko: Kosten; sicherste Option für Leder, Seide, Wolle und teure Polster.

Sofa & Polster

Pflegeetikett beachten; steht dort ein Reinigungscode: W = wasserbasiert, S = Lösungsmittel, X = nur absaugen. Immer an verdeckter Stelle testen.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

Vorsicht – vorher testenSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

Vorsicht – vorher testenPolster-/Teppichreiniger (Schaum)15–30 Minuten

Mittel: Teppich- oder Polsterschaum laut Pflegecode

  1. 1An verdeckter Stelle testen.
  2. 2Schaum auftragen, einwirken lassen (Herstellerangabe), abtupfen oder absaugen.
  3. 3Vollständig trocknen lassen.

Risiko: Pflegecode S: nur Lösungsmittelreiniger; X: nur absaugen.

sicherProfessionelle Reinigung

Mittel: Textilreinigung / Polsterreiniger

  1. 1Fleck nicht selbst behandeln, nur trocken abnehmen.
  2. 2Fleckenart und -alter nennen.

Risiko: Kosten; sicherste Option für Leder, Seide, Wolle und teure Polster.

Matratze

So wenig Flüssigkeit wie möglich; danach 24 h lüften/trocknen, sonst Schimmel im Kern. Alle Flecken auf Matratze →

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

Vorsicht – vorher testenSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

Vorsicht – vorher testenPolster-/Teppichreiniger (Schaum)15–30 Minuten

Mittel: Teppich- oder Polsterschaum laut Pflegecode

  1. 1An verdeckter Stelle testen.
  2. 2Schaum auftragen, einwirken lassen (Herstellerangabe), abtupfen oder absaugen.
  3. 3Vollständig trocknen lassen.

Risiko: Pflegecode S: nur Lösungsmittelreiniger; X: nur absaugen.

sicherProfessionelle Reinigung

Mittel: Textilreinigung / Polsterreiniger

  1. 1Fleck nicht selbst behandeln, nur trocken abnehmen.
  2. 2Fleckenart und -alter nennen.

Risiko: Kosten; sicherste Option für Leder, Seide, Wolle und teure Polster.

Leder & Wildleder

Fast alle Nassmethoden sind tabu; Fett mit Absorber, Rest an Fachbetrieb.

sicherAufsaugen & Absorber (Stärke, Natron, Küchenpapier)30–60 Minuten

Mittel: Küchenpapier, Kartoffelstärke, Natron oder Babypuder

  1. 1Frische Flüssigkeit oder Fett sofort mit Küchenpapier abtupfen, nicht reiben.
  2. 2Absorber (Stärke/Natron) dick auftragen, 30–60 Minuten liegen lassen.
  3. 3Absaugen oder ausbürsten, dann Restfleck gezielt behandeln.

Risiko: Keines – erste Maßnahme bei jedem Material.

Vorsicht – vorher testenSpülmittel (fettlösend)15 Minuten

Mittel: Handspülmittel, ein Tropfen pur

  1. 1Einen Tropfen Spülmittel direkt auf den Fleck geben und sanft einarbeiten.
  2. 215 Minuten einwirken lassen.
  3. 3Mit warmem Wasser ausspülen, dann waschen.

Risiko: Rückstände schäumen in der Maschine; sparsam dosieren.

sicherProfessionelle Reinigung

Mittel: Textilreinigung / Polsterreiniger

  1. 1Fleck nicht selbst behandeln, nur trocken abnehmen.
  2. 2Fleckenart und -alter nennen.

Risiko: Kosten; sicherste Option für Leder, Seide, Wolle und teure Polster.

Häufige Fragen zu Ketchup-, Tomaten- & Curryflecken

Wie bekommt man eingetrocknete Tomatenflecken wieder raus?

Bei eingetrockneten Flecken reicht Spülmittel allein meist nicht mehr. Reiben Sie Gallseife ein, lassen Sie sie 10 bis 30 Minuten einwirken und weichen Sie farbechte Textilien danach zusätzlich 1 bis 6 Stunden in Sauerstoffbleiche ein – so warm, wie das Pflegeetikett erlaubt, höchstens 60 °C. Anschließend das feuchte Textil in die Sonne legen, sofern das Material es verträgt – UV-Licht baut den Farbstoff weiter ab.

Wie entfernt man Tomatenflecken, wenn sie schon gewaschen wurden?

Ist der Fleck einmal gewaschen und getrocknet, hat sich der Farbstoff durch die Wärme oft zusätzlich im Gewebe fixiert – das macht die Behandlung schwerer, aber nicht unmöglich. Reiben Sie Gallseife ein, lassen Sie sie 10 bis 30 Minuten einwirken und behandeln Sie farbechte Textilien danach mit Sauerstoffbleiche nach. Rechnen Sie mit mehreren Durchgängen statt einem, bevor der Schatten verschwindet.

Wie bekommt man Tomatenflecken aus weißer Kleidung heraus?

Bei weißer Baumwolle wirkt Sauerstoffbleiche besonders zuverlässig: 1 bis 2 Esslöffel in 40 bis 60 °C warmem Wasser auflösen und das Textil bis zu sechs Stunden einweichen, danach normal waschen. Behandeln Sie den Fleck vorher mit Spülmittel oder Gallseife, damit Fett und Zucker gelöst sind, bevor die Bleiche wirkt. Zusätzliches Trocknen in der Sonne hellt auch hartnäckige Curryschatten weiter auf.

Warum hilft Sonnenlicht gegen Curryflecken?

Der gelbe Farbstoff in Curry ist Curcumin aus der Kurkuma. Er ist lichtempfindlich: UV-Strahlung baut das Molekül ab und lässt den Fleck verblassen. Legen Sie das feuchte, vorbehandelte Textil dafür einige Stunden in die Sonne – das wirkt bei Baumwolle, weißer Wäsche, Jeans und Synthetik, bei Wolle und Seide nur im Schatten und vorab getestet. Teppich, Polster, Matratze und Leder lassen sich nicht feucht in die Sonne legen; dort helfen Spülmittel, auf Teppich, Polster und Matratze auch Polsterschaum, sonst die Fachreinigung.

Helfen Hausmittel wie Backpulver oder Natron gegen Tomatenflecken?

Natron oder Backpulver sind für Tomaten-, Ketchup- und Curryflecken in unserer Fleckenmatrix nicht als wirksame Methode hinterlegt. Belegt wirken stattdessen Fettlöser wie Spülmittel oder Gallseife gegen Fett und Zucker, danach Sauerstoffbleiche oder – bei waschbaren Textilien – Sonnenlicht gegen den Farbrest. Setzen Sie lieber auf diese belegte Reihenfolge, besonders bei eingetrockneten oder hartnäckigen Flecken.

Wie entfernt man Ketchup- oder Bolognese-Flecken aus Kleidung?

Ketchup und Bolognese bestehen wie Tomatensoße aus fettlöslichem Farbstoff (Lycopin), Fett und Zucker – die Behandlung ist identisch. Reste zuerst abtupfen, dann kalt ausspülen und Spülmittel oder Gallseife einarbeiten, etwa 15 Minuten einwirken lassen und waschen. Bei Bolognese zusätzlich auf Fettreste vom Hackfleisch achten: Ohne Fettlöser bleibt oft ein öliger Rand zurück, den reines Auswaschen nicht entfernt.

Was Sie nicht tun sollten

  • Heiß waschen ohne Vorbehandlung
  • Den Fleck reiben – das drückt Fett und Farbstoff tiefer in die Faser

Quellen

  1. ÖKO-TEST – Tomatenflecken entfernen: So werden Sie die roten Flecken los (2026-09)
  2. Verbraucherzentrale Hamburg – Wie geht der Fleck raus? (2026-09)
  3. Dr. Beckmann – Curryflecken entfernen: Die besten Lösungen (2026-08)